Außenpolitik

 

Togo pflegt gute Beziehungen zu seinen Nachbarn Ghana, Benin und Burkina Faso, das zu seiner Versorgung auf den Tiefseehafen Lomé angewiesen ist. Togo ist Mitglied zahlreicher internationaler (etwa Afrikanische Union) und Regionalorganisationen (Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS/CEDEAO, Westafrikanische Wirtschafts-und Währungsunion UEMOA – Togo hat gegenwärtig den Vorsitz inne, der Gemeinschaft sahel-saharischer Staaten CEN-SAD sowie der Zone d’Alliance et de Coprospérité ZACOP). Im Oktober 2011 wurde Togo als nichtständiges Mitglied für die Jahre 2012/3 in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gewählt. Es engagiert sich dort vor allem für die Probleme der maritimen Sicherheit im Golf von Guinea und neuen Sicherheitsbedrohungen für die Region.

Es beteiligt sich an internationalen Friedensmissionen insbesondere in afrikanischen Staaten. Togo hat sich intensiv um die Wiederaufnahme der seit 1992/3 suspendierten Entwicklungshilfe von Geberländern und internationalen Entwicklungsorganisationen bemüht und dies seit 2007 sukzessive auch erreicht, 2012 hat auch Deutschland die Entwicklungszusammenarbeit wiederaufgenommen.

Es pflegt gute Beziehungen zur ehemaligen Kolonialmacht Deutschland und zur späteren Treuhandmacht Frankreich, dem wichtigsten bilateralen Geber. Die Europäische Union ist sowohl politisch als auch entwicklungspolitisch einer der wichtigsten Partner, Togo vertieft aber auch die Beziehungen zu Schwellenländern (etwa China, Indien und Brasilien) und zu arabischen Ländern (Anerkennung des libyschen Übergangsrates im August 2011).

 

 

Anmerkung: Informationen aus dem Auswärtigen Amt (www.auswaertiges-amt.de)